"Kinder gegen Kinderarbeit": Das Motto der Kindernothilfe fand großen Anklang bei Schülern der 6. und 7. Klassen am Gymnasium am Kattenberg. Insgesamt kamen 1.791 Euro zusammen.
Im Unterricht ging es um Kinder in Nordindien, die unter erbärmlichen Bedingungen Teppiche knüpfen müssen. Schnell ist den Schülern klar: Nur wenn die Kinder zur Schule gehen dürfen, kommen sie aus Armut und Unterdrückung heraus.
Gemeinsam planen die Action!Kidz, Geld für den Schulbesuch der Kinder zu sammeln: Sie backen Waffeln, verkaufen Kuchen und harken Laub. Am Halloween-Abend geben sie beim Zug durch die Nachbarschaft selbst gebastelte Lesezeichen und Fledermäuse gegen Spenden ab. Sie bieten Baby- und Hundesitting an und sprechen Eltern und Nachbarn an, ob sie nicht mitmachen wollen. Am Ende sind die Action!Kidz mit Recht stolz: 791 Euro haben sie selbst erarbeitet. Und nachdem sie einen Brief an eine Firma geschrieben haben, legt die sogar noch 1.000 Euro drauf!
"Das hat Spaß gemacht", sagen Alina und Joana im Rückblick. "Was zu tun ist besser als nur zu reden." Eine gute Erfahrung, die sie mitnehmen: Es macht Spaß, sich für andere einzusetzen.