(Projekt 27002/AA/12)
Als 2001 der jahrzehntelange Bürgerkrieg beendet wurde, schöpften die Menschen neue Hoffnung. Doch noch immer ist das Leben in Afghanistan schwierig, wie man fast täglich in den Nachrichten sehen kann.
Besonders schwer haben es die vielen Afghanen, die behindert sind. Frauen und Kinder mit Hörbehinderungen z. B. werden oft in ihren Häusern versteckt und bekommen überhaupt keine Hilfe.
Dabei könnten sie die sogenannte Gebärdensprache lernen: Das sind bestimmte Zeichen, die man mit den Händen macht. Damit können sich gehörlose Menschen genauso unterhalten wie andere mit Worten.
Die Kindernothilfe unterstützt ein Projekt der christlichen Organisation SERVE in der Stadt Jalalabad und Umgebung. In einer Schule werden 250 gehörlose Kinder von der Vorschule bis zur 12. Klasse in Gebärdensprache unterrichtet. Die Lehrer bringen auch den Eltern diese Gebärdensprache bei - jetzt können sie sich endlich mit ihren Kindern unterhalten!