Das somalische Nomadenmädchen Fatima hat auf der Flucht vor der Dürre fast alles verloren- ihr Zuhause, ihren Vater, ihre Brüder.
„,Ist da jemand? Hilfe!', schreie ich und wache dann auf." Fatima erzählt von ihren Träumen, die sie seit Wochen nicht los wird. Ihr Gesicht verzerrt sich, der schwarze Schleier rutscht zurück, ein paar Haarstränen kommen zum Vorschein. „Ich sehe tote Tiere. Ich sehe tote Männer. Ich bekomme die Bilder einfach nicht mehr aus dem Kopf."
Fatima ist 13 und ein Nomadenmädchen aus der Weite Somalias. Als die Dürre unerträglich wurde, machte sie sich mit ihrer Familie in Richtung Hauptstadt auf.
Geblieben ist ihr am Ende der Reise nur noch die Mutter und eine Schwester. Mit ihnen lebt sie nun in einem Flüchtlingscamp in der zerstörten Stadt Mogadischu.