Nach dem Unterricht spielen die Kinder – z. B. Fußball. Selbst dabei können sie etwas lernen:sich aufeinander zu verlassen, gemeinsam etwas zu tun. Auf der Straße vertraut keiner dem anderen, jeder sorgt nur für sich. Probleme werden mit der Faust gelöst. Oder sie spielen Theater – auch auf öffentlichen Bühnen. Das Spielen hilft ihnen, ihre Probleme zu verarbeiten. Gleichzeitig macht es andere Menschen auf die Situation von Straßenkindern aufmerksam.
In der 4. Klasse geht’s noch viel ungewöhnlicher zu als in deutschen Schulen: Hier wird unter freiem Himmel gehämmert, geschraubt, gesägt, gelötet und genäht. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus armen Familien, in denen auch schon die Jüngsten Geld verdienen müssen.