Urs Meier ist überzeugt: Engagement lohnt sich nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch besonders, wenn man Kindern helfen und deren Rechte stärken will. Deshalb setzt sich der Schweizer nun als Botschafter für die Kindernothilfe ein. Und zwar mit der gleichen Leidenschaft, die ihn einst zu einem der bekanntesten und beliebtesten Schiedsrichter weltweit machte.
In diesem Jahr hat er Kindernothilfe-Projekte in der Nähe von Durban, einem der WM-Austragungsorte, besucht. Dort begegnete er unter anderem Straßenkindern, die mit der Unterstützung der Kindernothilfe und ihren Partnern in ihre Familien zurückkehren sollen.
Besonders bewegt hat ihn das Schicksal der vielen Kinder, die ihre Eltern durch HIV-Erkrankungen verloren haben und teilweise selbst infiziert sind: "Wenn ich könnte, würde ich den Problemen, mit denen die Kinder zu kämpfen haben, die Rote Karte zeigen."
Während der Fußball-WM in Südafrika wird Urs Meier als Co-Kommentator im ZDF-Studio sitzen.