100.000 Menschen versorgt die Kindernothilfe mit Trinkwasser, Nahrung, Medizin und Zelten - das kann sie dank der Spenden, sie sie bekommen hat. Aber noch viel mehr Menschen brauchen Hilfe.
Über 20 Millionen Menschen leiden unter der Flut - einige Millionen sind obdachlos, haben alles verloren. Viele Millionen haben keine Felder mehr, von denen sie ewas ernten könnten. Ihr Vieh ist in den Fluten ertrunken. Sie haben in den nächsten Wochen nichts zu essen.
Besonders für Kinder verschlechtert sich die Gesundheitslage dramatisch. Malaria verbreitet sich viel schneller als gewöhnlich, denn die Moskitos folgen dem Wasser und vermehren sich rapide. Viele Kinder sind so geschwächt, dass sie der Infektion kaum standhalten. Die Kindernothilfe-Partner erfahren täglich von neuen Todesfällen.
In einigen Regionen Nordpakistans ziehen sich die Wassermassen bereits zurück, doch auch hier verschärft sich die Situation weiterhin. "In Tümpeln sammelt sich das durch Kadaver und Kot verschmutzte Wasser und erhöht die Seuchengefahr. Und einige Kinder, die von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten sind, trinken es sogar, um nicht zu verdursten", berichtet ein Kindernothilfe-Partner.
Täglich neue Nachrichten vom Kindernothilfe-Koordinator in Pakistan im Blog