Die Kindernothilfe und ihre Partner errichten an vielen Orten Kinderzentren und Notschulen.
Kinderzentren: Den Kindern, die hilfesuchend die teils völlig zerstörten Projekte unserer Partner erreichen, bekommen täglich eine warme Mahlzeit und einen Platz zum Ausruhen und Spielen. Auf dem Gelände der großen Schule für 2.000 Mädchen und Jungen in der Hauptstadt und an acht anderen Orten haben unsere Partner Kinderzentren gebaut - in Zelten, mit Tischen, Bänken und Spielzeug. Dort werden auch die Namen der Kinder aufgeschrieben - so werden sie davor geschützt, dass Leute, die nicht zu ihrer Familie gehören, sie einfach mitnehmen. Vier weitere Zentren werden bald eröffnet. Das Spielen und Lernen hilft den Kindern, wieder in einen halbwegs normalen Alltag zurückzufinden und ihre schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten.
Not-Schulen: Für manche Kinder hat die Schule wieder begonnen. In großen Zelten oder unter freiem Himmel setzen die Lehrer ihren Unterricht fort. „Es tut gut, die Kinder dabei zu beobachten, wie sie sich am Unterricht beteiligen und Fragen zu ganz anderen Themen dieser Welt stellen"; sagt Kindernothilfe-Mitarbeiter Christian Jung. „Mich erstaunt der Lebensmut der Kinder hier, sie wollen wieder lernen, lachen und an morgen denken. Der Wille und die Kraft der Kinder sind faszinierend."
In den Bergen hat der Kindernothilfe-Partner „Die kleinen Schwestern" beim Einsturz einer Schule 150 Kinder und mehrere Ordensschwestern verloren. Hier wird eine erdbebensichere Schule für 1.800 Kinder entstehen.