Bis heute ersetzt die Musik in vielen ländlichen Gegenden Ugandas die Tagesschau und die Klatschspalten der Illustrierten. Noch immer können viele Ugander nicht lesen und schreiben, und Radio, Fernsehen geschweige denn Internet gibt’s auf dem Land meist nicht.
Die "Reporter", nämlich die Sänger, reisen durch das Land und berichten in den Dörfern in Sprechgesängen, was sie unterwegs gehört, gesehen und erlebt haben. So erfahren selbst die Bewohner der abgelegensten Höfe von Eheschließungen drei Dörfer weiter wie von Skandalen in der Regierung.