Ein Beispiel aus unserer Projektarbeit:
Die Kindernothilfe hat mit ihrem Partnern und den Bewohnern von zehn Dörfern in der der Region Dahod Bewässerungssysteme und Brunnen gebaut.
Dadurch hat sich das Leben von 2.000 Menschen verändert. Sie haben einen Teil der Baukosten selbst bezahlt, viele haben auch beim Brunnenbau mitgearbeitet. Sie haben Gruppen gegründet, die sich darum kümmern, dass der Brunnen funktioniert.
2002 ging in Dahod jedes zweite Kind nicht zur Grundschule. Schon in einer normalen Regen-Saison konnten die Bewohner ihre Felder kaum bewirtschaften, blieb der Regen aus, hungerten sie.
Die meisten Dorfbewohner wanderten mehrere Monate im Jahr in Großstädte ab. Dort landeten sie mit ihren Kindern in Slums. „Die Folgen für die Kinder waren hart: Sie besuchten keine Schule, waren häufig krank", sagt Kiran Babu vom indischen Kindernothilfe-Partner HCDI.