Die Asiatische Entwicklungsbank sagt voraus, dass bald rund 5 Mio. Kinder durch die globale Erwärmung und den Klimawandel nicht genug Wasser und Nahrungsmittel haben werden. 2009 diskutierten Mädchen und Jungen aus Projekten indischer Kindernothilfe-Partner über Klimaschutz, Forderungen und Selbstverpflichtungen.
Dorf unter Wasser
„Als unser Dorf nach tagelangem heftigem Regen unter Wasser stand, sahen wir tote Tiere und Menschen vorbeischwimmen", erzählt die 14-jährige Riya Joshi. „Wir haben unsere Abfälle in das Wasser geworfen, unsere Kleider in diesem Wasser gewaschen und sogar darin gebadet! Wir mussten dieses Wasser auch zum Trinken und Kochen verwenden und haben es gleichzeitig als Toilette benutzt... Ich bekam hohes Fieber und starke Bauchschmerzen."
Dürrekatastrophen
Viele Kinder in Indien können von ähnlichen Erfahrungen berichten. Andere erzählen von Dürrekatastrophen, bei denen die Saat auf den Feldern vertrocknete und ihre Familien hungern muss-ten. Sie alle waren durch Ernteausfälle bereits mehrfach dazu gezwungen, die Schule zu verlassen und Geld zu verdienen.
Kinder diskutieren über den Klimawandel
Indische Kindernothilfe-Partner gaben diesen Mädchen und Jungen die Chance, ihre Erfahrungen mit den Folgen des Klimawandels auszutauschen und zu diskutieren, was sich in Zukunft ändern muss: Was sie selbst tun können und was sie von den Erwachsenen fordern.
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