Etwa 126 Millionen Kinder arbeiten in gefährlichen Jobs, die sie krank machen oder bei denen sie sich schlimm verletzen können. Viele von ihnen brechen sich Arme oder Beine, verbrennen sich, bekommen Kopf- oder Bauchschmerzen, werden blind oder taub.
Eine andere Folge ist, dass arbeitende Kinder meist keine Zeit für die Schule haben. Aber ohne Schule können sie später keine Berufsausbildung machen, keine gute Arbeitsstelle mit Kranken-, Rentenversicherung und bezahltem Urlaub bekommen.
Sie haben auch nur wenig Zeit zum Spielen. Neben dem Geldverdienen versorgen sie ihre jüngeren Geschwister, holen Wasser von weit entfernten Brunnen, sammeln Feuerholz, kochen Essen oder helfen ihren Eltern auf dem Feld.