2010 findet die Fußball-WM zum ersten Mal in Afrika statt, und zwar vom 11.6. – 11.7.
Dazu wurden fünf neue Stadien gebaut, fünf weitere wurden modernisiert. Im FNB-Stadion in Johannesburg findet das Eröffnungsspiels und das Finale statt. Ursprünglich passten 80.000 Zuschauer dort hinein - nach den Umbaumaßnahmen gibt es dort jetzt rund 94.700 Plätze.
32 Nationalmannschaften treten gegeneinander an: 13 aus Europa - 5 aus Südamerika - 6 aus Afrika - 4 aus Asien - 3 aus Nord- und Mittelamerika - 1 Mannschaft aus Ozeanien (Neuseeland)
Der Fußball wird von der Firma Adidas produziert. Er trägt bei diesem Turnier den Namen Jabulani: Das bedeutet in der Sprache der Zulu „Feiern". Die elf Farben stehen für die elf Volksgruppen Südafrikas und ihre Sprachen sowie für die elf Spieler jeder Mannschaft.
Die andere Seite der WM: Vor der WM wurden viele Menschen aus Armensiedlungen vertrieben. Die Fans aus aller Welt sollen ja keine Armut sehen, sondern ein modernes, reiches Südafrika. Die Vereinten Nationen (UN) sprechen von 20.000 Menschen, die wegen der WM in Übergangslager verfrachtet wurden. Auch Straßenkinder sollen aus der Gegend um die jeweiligen Stadien verschleppt worden sein.