Sie sind aus Ländern geflüchtet, in denen Krieg und Terror herrschen oder in denen sie keine Zukunft haben. Auf oft abenteuerlichen und gefährlichen Wegen kommen sie nach Deutschland - das Land ist für sie total fremd, sie kennen die Sprache nicht, das Essen ist ihnen fremd, das Klima oft anders als in ihrer Heimat.
Seit Frühjahr 2010 sollen Flüchtlingskinder in Deutschland dieselben Rechte haben wie alle anderen Kinder auch. Das ist schon mal ein Fortschritt. Dafür hatte sich auch die Kindernothilfe seit Jahren eingesetzt. Doch im Alltag werden die Kinder leider immer noch diskriminiert:
Etwa 8.000 Kinder warten in Deutschland auf die Entscheidung, ob sie hier Asyl erhalten oder nicht. Rund 30.000 Kinder werden gerade mal "geduldet", das heißt, sie stehen ständig in der Gefahr, dass die deutschen Behörden sie abschieben aus Deutschland.**
Neue Kampagne
Am 1. Juni 2011 ist in Berlin die neue Kampagne: "Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder" gestartet. Sie fordert, dass die Bundesregierung Gesetze ändert, damit es Flüchtlingskindern in unserem Land gut geht. Die Kindernothilfe ist übrigens Mitglied in dieser Kampagne.
Quellen:
* Kampagne SOS for Human Rights vom 31. März 2011
** Forum Menschenrechte e.V.