Das Wort kommt von dem griechischen Wort „asylon" und bedeutet Zufluchtsort, Unterkunft, Schutz vor Gefahr und Verfolgung.
Asylsuchende sind also Schutzsuchende.
Asylanträge in Deutschland 2009
2009, so sagt Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, stellten 27.649 Menschen Asyl-Erstanträge in Deutschland, darunter viermal mehr Menschen aus Afghanistan als noch im Jahr 2008. Das liegt daran, dass es noch gefährlicher geworden war, in diesem Land zu leben.
Die größte Gruppe von Asylsuchenden, nämlich 6.583 Menschen, waren Iraker. Schätzungen gehen jedoch davon aus, dass sich allein ca. 1,1 Million irakische Flüchtlinge in Syrien und rund 600.000 in Jordanien aufhalten.
Wenn jemand in Deutschland Asyl sucht, prüfen die Behörden erst einmal, ob er in seinem Heimatland wirklich in Lebensgefahr wäre. Während dieser Zeit wohnt er mit vielen anderen Asylsuchenden in einer Sammelunterkunft.
Was Asylsuchende in Deutschland alles nicht dürfen
Asylsuchende sollen die gleichen Rechte haben wie andere Ausländer, die in einem Land leben, fordert das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen.
Wenn die Behörden feststellen, dass ein Asylantrag berechtigt ist:
erhält die Person Asyl oder sie wird zumindest davor geschützt, wieder abgeschoben zu werden. 2009 haben 8.115 Menschen in Deutschland eine Asylberechtigung erhalten - viel weniger als in 2008. Der Verein Pro Asyl sagt, das ist völlig unverständlich, denn die Situation in den Heimatländern der Menschen hat sich ja nicht verbessert.
Wird der Antrag abgelehnt:
muss der Asylsuchende Deutschland verlassen. 2009 wurden über 13.000 Menschen von der Bundespolizei an der Einreise nach Deutschland gehindert bzw. unmittelbar nach der Einreise wieder abgeschoben.