Am 26. Dezember 2004 gab es vor der Nordwestküste der indonesischen Insel Sumatra ein schweres Erdbeben der Stärke 9,0. Dieses Erdbeben verursache eine gigantische Flutwelle, auch Tsunami genannt, die in 14 Staaten rund um den indischen Ozean schreckliche Verwüstungen anrichtete. Dabei starben schätzungsweise 225.000 Menschen; etwa 1,7 Millionen Menschen wurden obdachlos.
In Sri Lanka wurden, so sagt die Regierung, 38.195 Menschen getötet; 6.200 Personen werden noch vermisst. Hilflos mußten viele Leute zusehen, wie ihre Freunde und Verwandten von den Wassermassen ins Meer gezogen wurden. Ganze Dörfer hat das Meer einfach mitgerissen. Seither leben immer noch Menschen in Flüchtlingslagern.
Viele Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche standen noch Monate nach der Katastrophe unter Schock und hatten Angst vor dem Meer. Wenn der Wind das Meeresrauschen in die Lager wehte, fingen Kinder an zu zittern. Mancher Fischer wollte nie wieder mit dem Boot hinausfahren.