Die hinduistischen Tamilen, die vor allem im Norden und Osten des Landes leben, fühlen sich von den buddhistischen Singhalesen, die in der Mehrzahl sind, unterdrückt und fordern einen eigenen Staat.
Zwischen beiden Gruppen gab es schon lange Konflikte, aber 1983 kam es zu blutigen Kämpfen, bei denen 3.000 Tamilen getötet wurden. Das war der Beginn des Bürgerkriegs zwischen den Truppen der „Liberation Tigers of Tamil Eelam“ (LTTE) und den Soldaten der singhalesische Regierung Sri Lankas. Er dauerte 20 Jahre. Fast 70 000 Menschen wurden getötet, etwa eine Million mussten aus ihren Heimatorten flüchten.
Im Februar 2002 schloss die Regierung mit der LTTE ein Waffenstillstands-Abkommen. Im August 2006 begannen die Kämpfe erneut.
Fotos: Beide Kriegsparteien haben zigtausende von Minen vergraben, die explodieren, wenn man auf sie tritt. Viele Menschen sind dadurch gestorben, anderen haben die Minen Füße und Beine abgerissen.