Eine afrikanische Legende behauptet, dass die Götter den Affenbrotbaum (Baobab) kopfüber, also mit den Wurzeln zum Himmel, gepflanzt haben. Wenn man sich das Foto ansieht, könnte man wirklich auf diese Idee kommen.
Der Baum speichert große Wassermengen in seinem Holz - deshalb kauen zum Beispiel Elefanten in langen Trockenzeiten gerne das faserige Holz.
Durch das viele Wasser sprießen im Frühling viele Blätter aus den Ästen, an denen sich zahlreiche Tiere satt essen können. Die großen duftenden Blüten ziehen Fledermäuse an, die den Nektar trinken. In dem weichen Stamm nisten Vögel, und wenn sie ihre Nester verlassen, ziehen dort Schlangen, Eidechsen oder ganze Bienenvölker ein.
Affenbrotbäume können bis zu 4.000 Jahre alt werden. Sie heißen so, weil das weiße Fruchtfleisch in den eiförmigen Früchten bei Affen (aber auch bei Menschen!) sehr beliebt ist.