Die meisten Ruander arbeiten in der Landwirtschaft (90 von 100)*. Industrie gibt es in diesem Land nur wenig. Was die Leute anbauen, brauchen sie hauptsächlich für ihre Familien: zum Beispiel Maniok, Süßkartoffeln, Bohnen, Erbsen, Mais, Sorghum, Soja und Bananen.
10 von 100 Ruandern arbeiten in der Industrie* - zum Beispiel in Fabriken, die Getränke, Textilien, Zigaretten oder Baumaterial herstellen. Oder sie bieten Dienstleistungen an - das heißt, sie arbeiten z. B. in Hotels, Restaurants oder Geschäften.
35 von 100 Kindern** müssen arbeiten und Geld verdienen, damit ihre Familie genug zu essen kaufen kann. Viele Familien bestehen übrigens nur noch aus Kindern, weil ihre Eltern und Verwandten beim Völkermord umgebracht wurden oder an Aids gestorben sind. Sie haben keinen Erwachsenen, der sich um sie kümmert, sondern müssen selbst sehen, wie sie überleben können.
Zahlen:
*World Factbook 2012
**Vereinte Nationen 2011