In Pakistan und Afghanistan gibt es eine Volksgruppe, die aus nur noch rund zehn- bis dreißigtausend Menschen besteht: die Kalash.
3.000 von ihnen sollen von der griechischen Armee Alexander des Großen abstammen, die hier vor über 2.000 Jahren durchzog. Daher findet man auch noch heute Menschen mit westlichen Gesichtszügen unter den Kalash. Sie haben eine eigene Sprache, Religion, Tracht und eine helle Haut; manche sind sogar blond und haben blaue Augen.
Die Kalash leben von der Landwirtschaft. Um das wenige fruchtbare Land im Tal nicht zu vergeuden, bauen die Kalash ihre Häuser am Hang übereinander: Das Dach eines Hauses bildet die Veranda des darüber liegenden Gebäudes.
Für die Kalash gilt der Tod als Erlösung, deshalb sind Beerdigungen meistens eine fröhliche Angelegenheit. Da es nur noch wenige Kalash gibt, werden sie bald ausgestorben sein.