2003 hat die Regierung die Grundschul-Gebühren abgeschafft. Seitdem gehen viel mehr Kinder als vorher zur Schule.
Trotzdem kommen von 100 Jungen, die in die Grundschule gehen müssten, nur 72 zum Unterricht, bei den Mädchen sind es 75. Statt zu lernen, müssen sie ihren Eltern auf dem Feld helfen oder anderswo arbeiten. Ihre Familien sind so arm, dass auch die Kinder Geld verdienen müssen, damit sie nicht verhungern.
Noch weniger Kinder besuchen später weiterführende Schulen: Von 100 Jungen die die Grundschule abschließen, gehen nur 40 Jungen auf diese Schulen, bei den Mädchen sind es 42.
Die anderen brechen den Schulbesuch ab, weil sie ebenfalls arbeiten müssen oder weil die Schule viel zu weit von ihrem Dorf entfernt ist, kein Bus fährt oder sie kein Geld für den Bus haben.
Von 100 erwachsenen Kenianern können 85* lesen und schreiben.
Zahlen:
Vereinte Nationen 2011
World Factbook 2012