Ein normales Fahrzeug hat auf Kenias Landstraßen keine Chance: Sie sind meist nicht asphaltiert, mit Schlaglöchern übersät und bei Regen überschwemmt. Ein Auto können sich ohnehin nur wenige Leute vom Land leisten.
Zum Glück gibt es die "matatus", die Sammeltaxis – meist japanische Kleinbusse oder Pick-ups mit Allradantrieb. Sie fahren nicht nach Fahrplan, sondern immer dann, wenn sie voll sind. Voll bedeutet allerdings nicht, dass nur alle Sitzplätze belegt sind. In einen Minibus für 12 Personen werden locker 24 Leute gequetscht...
Bei offenen Pick-up‘s sitzt man auf der offenen Ladefläche – zwischen Hirsesäcken, Bananen und Hühnern. Bei Regen wird es hier draußen ganz schön ungemütlich. Unterwegs ist es nie langweilig: Mal blockiert eine Rinderherde die Straße, mal fällt ein Fahrgast von der Ladefläche, mal rutscht das Matatu in einen Graben, und die Passagiere müssen es wieder herausschieben.