Indiens Ärzte und Ärztinnen zählen zum Teil zur Weltspitze. Vielen Menschen nützt das allerdings gar nichts, denn sie können sie nicht bezahlen.
Vor allem Kinder müssen sterben, weil sie kein Geld für Medikamente oder Operationen haben. Ärzte sowie Krankenhäuser gibt es nur in den Städten, und die Leute aus den Dörfern können sich oft noch nicht einmal das Busgeld hierher leisten.
Fast die Hälfte aller Kinder, die jünger als fünf Jahre sind, haben Untergewicht - das heißt, sie bekommen nicht genug zu essen.
Viele Inder haben kein sauberes Trinkwasser.
In den Großstädten ist die Luft voller Schadstoffe. In den Slums der Städte und auf den Dörfern haben die Häuser keine Toiletten, und es gibt keine Müllabfuhr. Dadurch verbreiten sich gefährliche Bakterien, die krank machen.
Zahl: Vereinte Nationen 2011