In Indien gibt es neben den öffentlichen auch private Busse. Die öffentlichen Busse sind blau, rot oder schon rostig – die privaten Busse bunt angemalt.
Die öffentliche Busse haben je nach Farbe unterschiedliche Fahrpreise. Die roten Busse sind am teuersten und fahren feste Strecken. Die rostigen Busse hingegen sind günstiger und halten an jeder Haltestelle. Außerdem sind sie oft überfüllt. Wenn ganz viel los ist, halten sie aber an Haltestellen gar nicht mehr richtig an, sondern fahren im Schritttempo an den wartenden Menschen vorbei. Die versuchen nun im Laufen in den Bus zu springen. Das ist gar nicht so einfach.
Die privaten Busse haben keinen festen Fahrplan. Sie halten einfach überall, wo Menschen stehen, und hoffen, dass jemand mitfährt. In diesen Bussen fährt immer ein Mann mit, der den Leuten am Straßenrand das Ziel des Busses nennt und versucht, sie zum Einsteigen zu überreden. Dabei muss er oft schreien, um den Straßenlärm zu übertönen.
Oft warten die Busse an den Haltestellen auch einfach darauf, dass jemand kommt und einsteigt. Man weiß also nie, wann man an seinem Ziel ankommt. Den Leuten macht das aber nicht so viel aus. Sie haben ja auch weniger für die Fahrt bezahlt.