In Honduras gibt es nicht genügend Schulen und zu wenig gut ausgebildete Lehrer.
Von je 100 Kindern im schulpflichtigen Alter gehen nur 79 in die Grundschule.
In die weiterführenden Schulen werden nur noch 29 von 100 Jungen und 36 von 100 Mädchen eingeschult.
Von 100 Erwachsenen können nur 84 lesen und schreiben.
Viele Familien sind so arm, dass ihre Kinder einfach arbeiten müssen, damit Eltern und Geschwister überleben können. Dann bleibt keine Zeit mehr, zur Schule zu gehen. Sie
helfen bei der Ernte mit, arbeiten als Schuhputzer, Straßenhändler oder Autowäscher.
Gesetzlich ist Arbeit für Kinder unter 14 Jahren zwar verboten, liegt jedoch eine Zustimmung der Eltern vor, dürfen auch schon Zehnjährige arbeiten. Jedes sechste Kind zwischen fünf und 18 Jahren muss arbeiten.
Zahlen: Vereinte Nationen 2011