Honduras ist von seiner Fläche her das zweitgrößte Land Mittelamerikas. Es grenzt im Nordwesten an Guatemala, im Süden an Nicaragua und im Südwesten an El Salvador.
Honduras hat insgesamt 950 km Küste! 150 km im Süden - am Pazifik, 800 km im Norden - am Karibischen Meer.
Der größte Teil des Landes ist gebirgig. Nur die Regionen an den Küsten sind tropisch heißes Tiefland.
Ein Drittel des Landes ist bewaldet, vor allem mit Pinien. Die lange Regenzeit von Mai bis Oktober verursacht enorme Erosionsschäden. Erosion bedeutet: Auf freien Flächen, auf denen keine Bäume wachsen, können Wind und Regen die Erde einfach wegspülen. Bäume würden die Erde mit ihren Wurzeln festhalten. In Honduras werden jedoch viele Wälder abgeholzt. Das Holz wird zum Beispiel ans Ausland verkauft.
Außerdem holzen Menschen die Bäume ab, weil sie die Fläche für die Landwirtschaft brauchen. Zudem kochen die meisten Einwohner ihre Mahlzeiten über dem offenen Feuer, und dafür brauchen sie Brennholz. Es wird jedoch mehr Wald abgeholzt als neu angepflanzt.
Eines der größten und kaum berührten Dschungelgebiete Mittelamerikas ist der „Feuchtwald" Mosquita im Osten des Landes. Dort bieten weite Sumpfgebiete vielen Pflanzen und Tieren noch Schutz vor menschlichen Eingriffen.