Von 100 Jungen in Guatemala, die im schulpflichtigen Alter sind, besuchen 80 die Grundschule, von 100 Mädchen sind es 76 Mädchen. In die weiterführenden Schulen werden von 100 Jungen nur 41 und von 100 Mädchen nur 39 eingeschult.
Viele Indígena-Kinder scheitern bereits in den ersten Schuljahren, da sie die Unterrichtssprache Spanisch nicht sprechen und erst wie eine Fremdsprache lernen müssen. Dadurch gibt es viele Analphabeten in Guatemala.
Auch viele Eltern können nicht lesen und schreiben. Ihnen ist nicht klar, wie wichtig es für ihre Kinder ist, eine Schul- und eine Berufsausbildung zu bekommen. Deshalb ist es ihnen egal, ob ihre Kinder zur Schule gehen oder nicht, oder sie verbieten es ihnen sogar.
Außerdem sind viele Familien so arm, dass ihre Töchter und Söhne arbeiten müssen statt zur Schule zu gehen, damit die Familien überleben können.
Zahlen: Vereinte Nationen 2011