1986 kehrt Guatemala nach über dreißigjährigen Militärherrschaften zu einer demokratischen Regierung zurück, der Kampf zwischen den Guerillagruppen und den regierungsnahen Gruppen ist jedoch immer noch nicht vorbei.
1996 unterzeichnen die verfeindeten Guerillagruppen nach langen Verhandlungen ein Friedensabkommen. Der 36-jährige Bürgerkrieg forderte mehr als 200.000 Tote. 200.000 Kinder verloren ihre Eltern. Tausende von Menschen sind in diesem Bürgerkrieg spurlos verschwunden. Am schlimmsten betroffen waren die Mayas.
Nach der Unterzeichnung des Friedensvertrages kehren die Familien langsam in ihre Heimatorte zurück. Doch weiße Großgrundbesitzer hatten sich inzwischen einfach ihre Äcker und Felder angeeignet und gaben sie nicht wieder an die Eigentümer zurück.
1997 geben die Guerillas ihre Waffen ab.
Am 14. 1.2008 wird Alvaro Colom Präsident.