1524 erobert der Spanier Pedro de Alvarado das Land. Guatemala gehört von jetzt an zu Spanien, obwohl es 8.700 Kilometer davon entfernt ist. Die weißen Spanier unterdrückten die dunkelhäutige Urbevölkerung.
1821 wird Guatemala von Spanien unabhängig.
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts nehmen die USA immer mehr Einfluss auf die Innenpolitik Guatemalas. Große US-amerikanische Pflanzungsgesellschaften (Firmen, die Obst oder Gemüse anbauen und verkaufen) bringen viel Geld ins Land, also haben sie auch viel Einfluss.
Von 1954 - 1986 regiert das Militär. Immer wieder werden Regierungen durch Aufstände gestürzt. Die Bevölkerung wird unterdrückt. Die Gewalt richtet sich vor allem gegen die Indígenas. Das Land gerät in eine Krise.
Seit 1962 bekämpfen sich sogenannte Guerillagruppen, die für bzw. gegen die Politik der Militärregierungen sind. Das führt dazu, dass in Guatemala eine Art Bürgerkrieg herrscht. Guerilla bedeutet „Kleinkrieg". Die Mitglieder der Gruppen gehören nicht zur Armee, sondern sind Untergrundkämpfer. Eine Million Menschen fliehen während des Krieges aus Angst vor dem Terror aus ihren Häusern - viele suchen Schutz in den Bergen.