Vor der Westküste Ecuadors liegen 13 große, sechs kleine und über 40 winzige Inseln. Was aus dem Wasser guckt, sind in Wirklichkeit Kegel von Vulkanen, die auf dem Meeresgrund stehen. Einige dieser Vulkane sind sogar noch aktiv.
Auf den Inseln leben Tiere, die es zum Teil nirgends sonst auf der Welt gibt: zum Beispiel Galápagos-Riesenschildkröten, die 150 Jahre alt werden können, Galápagos-Seebären, flugunfähige Kormorane, Meeresechsen und Darwinfinken. 1979 stellte die UNESCO die Tiere und Pflanzen auf der Galapagos-Inseln unter Naturschutz. Die Tiere sind sehr zahm, weil sie von Menschen nichts zu befürchten haben.
Ihr Name kommt von spanisch Galopegos – Schildkröte. Den Beinamen „verzauberte Inseln“ verdanken sie einem spanischen Piraten: Er glaubte, die Inseln würden von Zeit zu Zeit unsichtbar! Damals gab es noch keine hochmodernen Navigationsinstrumente, so dass die Kapitäne die Inseln manchmal einfach nicht wiederfanden.