Mehr als die Hälfte aller Ecuadorianer, die überhaupt eine Arbeit haben, bieten sogenannte Dienstleistungen an – das heißt, sie sind zum Beispiel in Hotels, Restaurants oder Geschäften beschäftigt oder arbeiten als Handwerker.
Von 100 Menschen haben 8* keine Arbeit. Jeder 3 Ecuadorianer gilt als arm und hat weniger als 1,50 Euro am Tag* zur Verfügung.
Wegen der Armut müssen immer mehr Kinder ihren Eltern schon von klein auf bei der Arbeit helfen: Sie sammeln Feuerholz, hüten die Ziegen, Schafe oder Lamas, kochen, waschen, arbeiten auf Bananen-, Kaffee- oder Kakao-Plantagen. Mit 13, 14 Jahren verlassen viele Mädchen und Jungen ihr Dorf und suchen sich eine Arbeit in der Stadt, weil ihre Familie das Geld braucht.
Jedes 12. Kind zwischen 5 und 14 Jahren muss in Ecuador arbeiten.**
Zahlen:
*Worldfactbook 2012
** Vereinte Nationen 2011