Neben Baumwolle, Zitrusfrüchten, Zucker, Sojabohnen, Kartoffeln, Kaffee und Reis wird vor allem Koka angebaut. Koka-Blätter braucht man für die Herstellung von Coca Cola und Tee. Außerdem kauen viele Menschen die Blätter. Sie wirken wie eine Droge und vertreiben Hunger, Müdigkeit und Kälte. Mit dem Verkauf von Koka verdienten viele arme Bauernfamilien etwas Geld.
Der größte Teil der Kokablätter wurde früher an geheimen Orten zu einer Paste namens Cocaína verarbeitet, aus der das gefährliche Rauschgift Kokain produziert wurde. Deswegen haben die USA Bolivien gezwungen, die großen Kokafelder zu vernichten. Leider hat die bolivianische Regierung den Bauern, die jetzt plötzlich keine Felder mehr haben, keine neue Arbeit verschafft. Dadurch sind die Familien noch ärmer geworden.
Die meisten Geschäfte macht Bolivien mit den USA, Brasilien, Argentinien, Kolumbien und Chile. An sie verkauft es vor allem Produkte aus der Landwirtschaft und dem Bergbau sowie Erdgas. Zu den Ländern, bei denen Bolivien Produkte einkauft, gehören die USA, Brasilien, Argentinien und Chile. Es kauft dort vor allem Maschinen, Haushaltsgeräte und Lebensmittel.
Deutschland kauft in Bolivien hauptsächlich Kaffee, Südfrüchte und Zinn. Bolivien kauft in Deutschland z. B. Maschinen, Autos und Autoteile.