Im 15.Jh. gehört das heutige Bolivien mit Ecuador und Peru zum riesigen Inkareich. (Inkas = Ureinwohner Südamerikas. Sie regierten zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert einen großen Teil Südamerikas).
Im 16.Jh. erobern die Spanier das Land. Sie nennen es Altoperu (Hochperu). Damals reicht es noch bis an die Küste des Atlantischen Ozeans.
Die Spanier machen die Ureinwohner zu Sklaven und zwingen sie zum Beispiel ganz viel Silber für sie aus den Minen in Potosí zu holen.
1825 befreit Simón Bolívar das Land von den Spaniern. Nach ihm wird es später Bolivien genannt. Auch das Geld heißt ab jetzt Bolivar.
1879-1883 verliert Bolivien im Krieg gegen Chile seine Provinzen an der Küste und die Atacama-Wüste. Damit hat Bolivien keinen Zugang mehr zum Meer.