Vor ganz langer Zeit gab es viel Wald in Äthiopien. Doch die Menschen haben die Wälder gerodet, weil sie Weideflächen für ihr Vieh sowie Holz zum Heizen brauchten. Heute ist nur noch ein kleiner Teil des Landes bewaldet.
Durch die Bäume wurden die Felder vor Regen und Wind geschützt. Wenn jetzt die Regenzeit einsetzt, wird jedes Mal fruchtbarer Boden weggeschwemmt.
Dadurch ernten die Äthiopierinnen und Äthiopier jedes Jahr weniger.
Es dauert einige hundert, wenn nicht einige tausend Jahre, bis sich ein vollständig zerstörter Boden wieder soweit erholt hat, dass er gute Ernten bringt.