Am 12. Januar 2010 um 16.53 Uhr Ortszeit bebte in Haiti die Erde. Das Beben hatte eine Stärke von 7,0. Es war das schwerste Erdbeben in Nord- und Südamerika, das es je gegeben hat: Über 200.000 Menschen starben, 300.000 Menschen wurden verletzt, 1,2 Millionen verloren ihr Zuhause. Haiti ist ohnehin eines der ärmsten Länder der Welt - jetzt hatten viele Familien wirklich absolut gar nichts mehr.
Die Kindernothilfe unterstützt auf Haiti zahlreiche Kinder. Ihre einheimischen Mitarbeiter haben überlebt und legten sofort los, um Kindern und ihren Familien zu helfen. Die Kindernothilfe schickte tonnenweise Hilfsgüter nach Haiti und außerdem Mitarbeiter aus Deutschland, um die Menschen vor Ort zu unterstützen.
Mittlerweile hat die Kindernothilfe 14 Kinderzentren auf der Insel eingerichtet, in denen rund 8.000 Kinder zu essen bekommen, von Ärzten und Psychologen betreut werden, wo sie spielen, lernen, singen, tanzen und wieder lachen können. Auch die zerstören Projekte der Kindernothilfe-Partner werden nach und nach wiederaufgebaut.
