Auf seiner Weihnachtsreise landet Robinson in einem Hof in Indien, wo zwei Mädchen gerade ein buntes Bild auf die Erde malen.
„Du sitzt mitten auf unserem Platz, den wir gerade mit Kuhdung gestrichen haben", sagt Ruby.
„Ich sitze in Kuhschei...?", ruft Robinson entsetzt.
„Stell dich nicht so an, das trocknet wieder", sagt Rubala. „Wir legen hier gerade wegen Weihnachten ein Rangoli."
Die Mädchen zeigen ihm, wie sie das machen. Der Platz vor der Haustür wird mit Kuhdung bestrichen und mit Wasser besprenkelt. Mit Reismehl, das wie Kreide aussieht, malt Ruby Punkte auf den Boden und verbindet sie mit Strichen. Es entsteht ein wunderschönes Muster. Rubala hat inzwischen Farbpulver mit groben Salz vermischt.
„Hilfst du uns?", fragt Ruby. Während alle drei das Farbsalz in die Zwischenräume füllen, kichern Ruby und Rubala die ganze Zeit herum.
„Was habt ihr denn?", fragt Robinson, „findet ihr meinen Fleck auf der Hose so lustig?" Die Mädchen prusten los. „Weißt du", kichert Rubala, „kein indischer Junge oder Mann hätte beim Rangoli-Legen geholfen. Das ist reine Mädchen- und Frauensache. Mädchen, Mädchen..."
Da wird Robinson hoch gewirbelt und ist von einer Sekunde auf die andere verschwunden.