Viele Kinder aus zerrütteten St. Petersburger Familien landen auf der Straße. Mikhail* und seine Freunde leben zurzeit in einem Luftschutzkeller aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie haben sich mit ihrem Leben abgefunden. Jana und ihre Freundinnen dagegen wollten nicht mehr so weitermachen wie bisher - sie arbeiten heute in einem der besten Hotels der Welt.
Das schmiedeeiserne Tor zu dem großen Innenhof öffnet sich geräuschlos. Mikhail gibt uns ein Zeichen. Leise flitzen wir im Schutz der Dunkelheit zur nur angelehnten Kellertür. Wenn uns jemand aus den umliegenden Häusern entdeckt, fliegt auf, dass zurzeit fünf Straßenjungen hier wohnen. Dann müssten sie sich schon wieder einen neuen Unterschlupf suchen.
Lautlos steigen wir die Stufen zu dem Luftschutzkeller aus dem Zwei-ten Weltkrieg hinunter. Mikhail geht mit der Kerze voran, wir anderen tappen blindlings hinterher. Spinnweben bleiben an den Haaren hängen, die Füße stolpern über Schutt, Holz, etwas Weiches. Alexej* verschließt eine schwere Stahltür hinter uns.
* Namen geändert
Und hier könnt ihr die ganze Geschichte lesen
(PDF, 0,5 MB)