(Fortsetzung) Also holten sie die beiden Fahrräder des Heims heraus. Wie sich herausstellte, hatte das größere einen Platten und musste erst repariert werden. Aber das Kinderfahrrad mit den Plastikreifen und Stützrädern war in Ordnung.
Nachdem die Kinder eine halbe Stunde damit hin und her gestrampelt sind, habe ich kurzerhand die Stützräder abgeschraubt und bin trotz der Hitze (bis 40°C) hinter ihnen hergerannt, um sie festzuhalten. Mein Patenkind Bhavani war leider schon von seiner Familie abgeholt worden, aber Jenniffer (3.Klasse) schaffte es schon nach einem halben Tag, allein herumzufahren. Ein paar Tage später gelang dies auch Vijaya (2.Klasse), und beide sind überglücklich.
Die indische Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft waren einfach umwerfend. Außerdem kann ich versichern, dass das Geld hier im Heim sinnvoll eingesetzt wird. Da gerade während meines Aufenthalts die Finanz- und Buchprüfung für den letzten Monat war, konnte ich erleben, wie gewissenhaft alles notiert und verwaltet wird. Die Kontrolle hatte nichts zu beanstanden, und so wurden die Finanzen für dieses Schuljahr geschlossen. zurück