
Vier Tage lang besuchte Monika Efferenn aus Tübingen ihren Patensohn Melvin in Honduras. Er hatte vor Aufregung nächtelang nicht geschlafen, weil er endlich seine Patin treffen würde.
Mitte Februar erreichte ich Tegucigalpa, die Hauptstadt von Honduras. Ein Projekt-Mitarbeiter holte mich ab und fuhr mit mir nach Choluteca im Süden des Landes. Je weiter wir in den Süden kamen, desto heißer wurde es. Rund 40 Grad - eine unglaubliche Hitze!
Endlich kamen wir im Projekt "Jesus - Amigo de los Niños" an. Unzählige Kinder versammelten sich sofort um das Auto und beäugten die ungewöhnliche Besucherin. Und plötzlich stand er vor mir - Melvin, mein Patensohn. Ohne große Worte umarmten wir uns erst einmal. Ich war überrascht - Melvin überragte mich um gut eineinhalb Köpfe und war sehr stolz darauf. Später hat er dann gestanden, dass er vor lauter Aufregung schon einige Nächte nicht geschlafen hatte. Nach dem Essen nahm mich Melvin mit zu seiner Familie. Ich durfte vier Tage dort zu Gast sein. Es sprach sich sehr schnell herum, dass Melvins Patentante aus Deutschland da war, und so kamen viele Besucher, um mich zu begrüßen.