
Auf dem Dach eines Jeepneys in Manila sitzen fünf Fahrgäste. Aus heiterem Himmel fällt plötzlich etwas auf sie drauf. „Ein Geist“, schreien die Leute. „´tschuldigung“, sagt das Ding, das sich als rothaariger Junge entpuppt, „ich bin Robinson, und ich wollte unbedingt mal mit einem Jeepney fahren.“ Die Kinder laufen die Straße entlang und starren jedem Passanten auf die Finger. Aber was tut man, wenn jemand die Hände in der Jackentasche hat? Robinson hat eine Idee. „Ihr grüßt Erwachsene doch, indem ihr ihre Hände an eure Stirn drückt, stimmt’s?“ „Na klar“, sagt Juanito, „dann sehen wir, ob er Farbe an den Fingern hat!.“ |
In einem Dorf steigen sie aus. „Willst du sehen, wie wir Rentiere aus Pappmaschee für die Souvenierläden machen?“, fragt Richie. Vor dem Häuschen ihrer Familie stehen viele silberne und goldene Rentiere. Im Haus werkeln Richies Geschwister eifrig an neuen Rentieren.
Nach einer Stunde kehren sie enttäuscht nach Hause zurück. Keiner hat etwas Verdächtiges gesehen. Resigniert hocken sie auf der Leiter. Richie gibt einem Schwein, das an ihren Füßen geschnuppert hat, einen liebevollen Klaps. Plötzlich schreit sie auf und stürmt unter den Pfahlbau. Hektisch wühlt sie im Müll. „Jetzt ist sie völlig durchgeknallt“, stöhnt Merylin. „Denkt sie jetzt, sie wär‘ ein Schwein?“
Wollt ihr wissen, was Merylin gesehen hat? Hier gibt's die ganze Geschichte! Die findet ihr übrigens auch in unserem Robinson-Hörbuch. |
Die Kinder arbeiten jeden Tag, gehen nicht zur Schule und atmen giftige Klebstoff- und Farbdämpfe ein. "Ein Rentier ist geklaut worden!", schreit Richie. "Dafür haben wir stundenlang gearbeitet!“ „Der Dieb muss goldene Finger haben“, sagt ihr Bruder. „Die Farbe war noch nass. Los, wir suchen ihn.“![]() |