
„Aaai-i-i-jaai-i-i-jai-i-ihhhh...“ Robinson und Tina plumpsen mitten auf die Straße, die sie im Zauberbuch gesehen haben. Autos hupen, Bremsen quietschen, Leute schimpfen. Robinson schubst seine Schwester auf einen Grünstreifen. Zwei der Straßenkinder, die hier arbeiten, schimpfen sie aus. „Heute Abend gibt’s Pizza.“ Rosivalda zieht ein angebissenes Stück aus einem Mülleimer„Und hier ist mein Bad.“ In einem Park springt sie in den Strahl eines Rasensprengers. Auch Robinson und Tina lassen sich das Wasser über den Kopf rieseln. „Wollt ihr sehen, wie ich wohne?“ |
Eine Polizeisirene ertönt. Wie der Blitz sausen die Kinder ausein-ander. Robinson und Tina rennen hinter Rosivalda her.„Wieso habt ihr Angst vor der Polizei?“, jappst Tina verstört. „Weil sie uns schlagen und einsperren. Wenn wir Pech ha-ben, bringen sie uns sogar um.“
Rosivalda bleibt vor einem Hochhaus stehen. Hinter der Toreinfahrt liegen Kinder auf Pappdeckeln. In einer rostigen Blechdose flackert ein Feuer.
Plötzlich rast ein Polizeiwagen um die Ecke; Männer mit Knüppeln springen heraus und stürzen sich auf die Kinder. Ein Polizist reißt Tina am Arm. „Neiiiiiin!“, schreit Robinson verzweifelt. Was ist mit Tina passiert? Hier gibt’s die ganze Geschichte. Und übrigens: Die Geschichte findet ihr auch im Robinson-Hörbuch! |
„Haut ab, ihr Gören!“, schreit ein Obstverkäufer. „Ihr wollt doch nur stehlen!“ Rosivalda streckt ihm die Zunge heraus. „Die Leute hassen uns, weil wir ab und zu etwas klauen. Au weia, eine Marktfrau hat Genilda erwischt. Dabei sammelt sie nur vergammeltes Gemüse, das auf dem Boden liegt.“ ![]() |