
Rummmmms... Robinson plumpst mitten in den brasilianischen Regenwald. „Aaahhh!“ Ein riesengroßes Krokodil wälzt sich aus dem Fluss. Robinson schnappt sich einen dicken Ast. „Verschwinde!“, brüllt er aus Leibeskräften, „glaub bloß nicht, dass ich Angst vor dir habe!“ Dabei hat er in Wirklichkeit eine Riesenangst. Atiolô ritzt einen Baumstamm an. Eine braune Flüssigkeit quillt heraus, die er auf Robinsons Knie tupft. "Damit heilt deine Wunde ganz schnell.“ „Habt ihr Medizin studiert?“, fragt Robinson ehrfürchtig.Uniaí prustet laut los. „Bei den Yanomami weiß jeder, welche Pflanze gegen welche Krankheit hilft." |
Plötzlich verschwindet das Krokodil stromabwärts. Ein Kanu mit zwei jungen Indígenas taucht auf. Erstaunt starren sie Robinson an. "Äh, ich bin Robinson, und wer seid ihr?“ „Uniaí und Atiolô vom Stamm der Yanomami“, sagt der Jüngere. „Wir sammeln Blätter und Früchte gegen Krankheiten. Komm doch mit!“ Robinson steigt ins Kanu.Am Abend knüpft Uniaí Hängematten an Baumstämmen fest. Robinson kann nicht schlafen. Überall knistert und knackt, wispert und raschelt es. Plötzlich gleitet ein großes Tier auf die Hängematten zu... Lust auf ein Spiel? Helft Uniaí, im Regenwald Früchte zu sammeln. Aber dort lauern viele Gefahren... |
Ein schwerer Gewittersturm zieht auf. Eine Welle schmeißt das Kanu gegen einen Felsen; Robinson landet im Wasser. Uniaí zieht ihn zurück ins Boot. Robinsons Knie blutet. Dann ist Unwetter vorbei. Die Sonne sticht vom Himmel. Atiolô reicht Robinson eine Paste. „Gegen Sonnenbrand. Hab' ich selbst gemacht.“ ![]() |